06/14 – Tolle Tafeln – Vier Kanban-Tools im Test

Linux Magazin Ausgabe Juni 2014

Beschreibung

Klare Gliederungen statt überkomplexer Ansichten erleichtern Projektmanagern und Mitarbeitern ihren Job und das Berufsleben. Die Bitparade setzt auf strukturierte virtuelle Anzeigetafeln und fegt überlaufende To-do-Listen mit der japanischen Kanban-Methode hinweg.

Während die Europäer es kompliziert mögen, schwappen neue Konzepte aus Japan zu uns herüber, die die Dinge vereinfachen. So löst das Kanban-Konzept vielschichtige und komplexe Projektmanagement-Systeme ab und ersetzt sie durch eine einseitige Anzeige. Anwender behalten stets das große Ganze im Blick und die Tafeln erlauben übersichtlichere und strukturiertere Abläufe.

Kanban bedeutet „Tafel“ oder „Karte“ – gemeint ist eine große Pinnwand oder eine Magnettafel, welche die Arbeit visualisiert. Die Aufgaben sind in mehreren Spalten eingetragen, die beispielsweise Backlog (Warteschlange), Work in Progress (in Bearbeitung) und Done (Erledigt) heißen. Kanban begrenzt zudem die Tasks, die gleichzeitig bearbeitet werden dürfen, die Mitarbeiter können erst etwas Neues anfangen, wenn sie eine Sache erledigt haben.

Sitzen die Projektmitarbeiter nicht im selben Büro, sondern über den ganzen Globus verteilt, muss eine elektronische Anzeigetafel her, die überall, für jeden und idealerweise für sämtliche Plattformen verfügbar ist. Diese Bitparade untersucht vier Kanban-Tools für den Webbrowser. Im Test tritt der kommerzielle Clouddienst Kanban Tool [1] gegen drei Lösungen für den eigenen Server an: Kanbanik [2], My Personal Kanban [3] und Tiddly Kanban [4].

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Medialinx

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6 Heftseiten

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