10/13 – Klasse Konstellationen – Vier Feed-Aggregatoren im Test

Linux Magazin Ausgabe Oktober 2013

Beschreibung

Die tägliche Dosis Nachrichten aus der Open-Source-Szene, Science-Fiction- und Geek-Podcasts, Webcomics, Blogs und vieles mehr bieten RSS- oder Atom-Feeds. So genannte Planeten fassen die Inhalte auf dem eigenen Server übersichtlich zusammen.

„RSS ist tot!“, meinen die Internetgiganten und lassen den Worten Taten folgen. So beerdigte Google kürzlich den Google Reader, einen der beliebtesten Web-basierten Feedreader. Auch Twitter hat die Unterstützung von RSS-Feeds für die Nutzerinhalte inzwischen endgültig eingestellt. „RSS lebt!“, kontert der Rest der Netzgemeinde und will auf die Aggregatoren nicht verzichten. Anbieter wie Flipboard [1], Inoreader [2] und Pulse [3] standen flugs bereit, um die verprellten Google-Kunden abzuholen. Doch die „Readerkalypse“ erinnerte die meisten vor allem daran, dass bei Clouddiensten nur eines sicher ist: Unter gehen sie irgendwann alle.

Auf der sicheren Seite ist, wer einen Planeten sein Eigen nennt. Ein solcher Feedreader für Aggregator-Dienste läuft auf dem eigenen oder einem gemieteten (Root-)Server und fasst Blogs, Nachrichten, Webcomics und Videocasts zusammen. 2004 entstand das erste dieser Programme, das damals die Blogs der Debian- und Gnome-Entwickler unter einer Oberfläche organisierte.

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mit Heike Jurzik

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